Wanderung auf den Bernstein

Wanderung auf den Bernstein

Das überraschend schöne Wetter nutzend, zog es uns vergangenes Wochenende tief in den Schwarzwald – zumindest so tief, wie es die Nahverkehrsmittel zulassen, nämlich in die Umgebung von Bad Herrenalb. Als Aufhänger der Wanderung haben wir uns die “Besteigung” des Bernsteins ausgesucht, einer Sandsteinformation im Nordschwarzwald. Bei der Gelegenheit wurde die neue Kamera eingeweiht und ausserdem wollten wir feststellen, ob wir noch länger als eine halbe Stunde zu Fuss unterwegs sein können.

Der Schwarzwald entpuppte sich in dieser Gegend als ein sehr gepflegtes Stück Landschaft, den ersten Teil der Wanderung legten wir sogar auf einem asphaltiertem Weg zurück. Unten im Tal waren die Bäume hoch und es war nicht ganz schwarz, aber tatsächlich dunkel. Trotz Sonne und blauen Himmels.

Im Schwarzwald

Im Schwarzwald

Pilze am Baum

Pilze am Baum

Ausser Bäumen in allen Variationen gab es auch so manches Getier. Das eine oder andere davon flatterte uns vor die Füsse …

Schmetterling

Schmetterling

… oder lag einfach in der Sonne.

Blindschleiche

Blindschleiche

Auf dem Weg nach oben

Auf dem Weg nach oben

Auf dem Bernstein angekommen, bot sich uns eine schöne Aussicht dar. Im Vordergrund liegen Sulzbach und Michelbach, dahinter ziehen sich Gaggenau und Bad Rotenfels durch das Tal. Ganz hinten ist dann auch schon Frankreich.

Blick vom Bernstein

Blick vom Bernstein

Da der Bernstein ein beliebter Ausflugsort ist, ist man dort nie vor Mountain-Bikern und anderen Wanderern sicher. Treten letztere in Gruppen auf, kann es durchaus sein, dass sie sich – Achtung Klischee – zur Brotzeit niederlassen und dies auch lautstark kundtun. Ein bisschen Glück gehört also dazu, um einen den einen oder anderen ruhigen Moment geniessen zu können.

Auch auf dem Weg zurück zeigte der Herbst, was er ausser bunten Blättern noch hervorbringen kann. So zum Beispiel diese roten Beeren, die wir aber am Strauche liessen.

Beeren

Beeren

Nach fast fünf Stunden kamen wir dann bei langsam einsetzenden Nieselregen wieder in Bad Herrenalb an. Mehr als eine halbe Stunde zu Fuss unterwegs sein ist also drin, allerdings war dann auch dringend eine Verschnaufpause angebracht. Bis zur nächsten Expedition.

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